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Martin Fehrle

 

Wohnort: Köln/Schönwald
Beruf: Diplomchemiker
Astronomischer Schwerpunkt: Visuelle Beobachtung

 

Equipment:

Celestron C11 Edge HD mit Okularen von 8 bis 55 mm Brennweite
auf CGE Pro Montierung, Leica R 9 mit Objektiven von 21 bis 500 mm Brennweite

Wie kam ich zur Astronomie?

Als ich circa 15 Jahre alt war, hat sich ein Freund auf der Baar den Bausatz für ein 11 cm Newton Teleskop, f = 1000 mm, von Kosmos sowie eine parallaktischen Montierung ohne Motor zugelegt. Es gab 2 Okulare mit 4,5 und 18 mm Brennweite. Wir haben winternächtelang gefroren und dabei Mond, Jupiter, Saturn, den Ringnebel in der Leier, den Kugelsternhaufen im Herkules... angeschaut. Aber der Kosmos-Chemiebaukasten hat mich damals wohl doch mehr begeistert (siehe Beruf).
Während Studium und Beruf ruhte die praktische Beschäftigung mit Astronomie weitgehend. Es war schön, auf Reisen das Lick-Observatorium auf dem Mount Hamilton zu besuchen, sowie die Observatorien auf dem Haleakala und dem Mauna Kea von außen zu bewundern. Prächtig war der Sternenhimmel auch oft von hochgelegenen Hütten in den Alpen aus, am Sani-Pass in Lesotho und während des Aufstiegs auf den Kilimanjaro.
Die Sofi von 1999 konnte ich vom Balkon meiner Tante in Bühl mit dem 500er Spiegelobjektiv aufnehmen, den Venusdurchgang 2004 dann auf unserer Kölner Terrasse.
Über Jahrzehnte hatte ich den "Kosmos, Zeitschrift für Naturfreunde" abonniert und darin auch die Beiträge zu astronomischen Themen mit Vergnügen gelesen. Leider gibt es den "Kosmos" seit 1999 nicht mehr, und die Nachfolgezeitschrift "Natur" hat kürzlich auch die monatliche Astronomieseite gestrichen.  So lese ich jetzt eben "Sterne + Weltraum" sowie das "Journal für Astronomie" der VdS.
Seit Sommer 2012 freue ich mich auf den jeweils letzten Freitag im Monat, wenn´s zum Stammtisch der Schwarzwälder Sternfreunde geht.
Für mein C 11 habe ich in Schönwald eine Rolldachhütte gebaut. Dort will ich mich in Zukunft auch mit Astrofotografie beschäftigen.