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2. SSF Astro-Camp (Bielerhöhe), 14.-16.09.12

 

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Je näher das Wochenende rückte, desto besser wurden die Wetterprognosen und so stieg bei der Anfahrt die Vorfreude auf ungetrübten Beobachtungsspaß.

Gegen 20 Uhr machten wir uns zu dem Parkplatz oberhalb des Madlenerhaus auf. Bereits zwei große Dobsons samt Besitzer waren dort für die hereinbrechende Dunkelheit vorbereitet.

Peter hatte seinen 18" Dobson dabei, der auch gleich das Interesse von Bernhard und Ronald, unseren Beobachtungsnachbarn, weckte. Michael hatte seinen 12" und Volker den 10" Dobson dabei. Nicht zu vergessen unser Damenteleskop im Handtaschenformat, Melanies C5. Fotografisch war Volkers kleiner William Zenithstar 66 auf der GP am Start. Andreas war mit leichtem Gepäck unterwegs und frönte der Strichspurfotografie.

Bei fortschreitender Dämmerung begannen Peter und Martin die ersten Objekte zu sichten, während Volker mit den Tücken der Technik kämpfte. Leider war die Nacht nicht ganz optimal und es zogen immer wieder Wolkenschleier durch. Bernhards SQM Meter ergab eine Grenzgröße von 6m4.

Bis etwa 3 Uhr wurde intensiv beobachtet, dann trieb es auch die Hartnäckigsten dieser Nacht - Melanie, Michael und Volker - ins Bett.

Voller Tatendrang starteten wir dann am Samstagmorgen nach einem ausgiebigen Frühstück Richtung Wiesbadener Hütte. Jetzt kamen auch die nichtastronomischen Mitglieder unserer Gruppe auf Ihre Kosten. Die Zeit für den Aufstieg war sicherlich nicht rekordverdächtig, aber es galt ja auch Kräfte zu schonen für die kommende Nacht.

Diesmal sollte nichts schief gehen und wir brachen baldmöglichst zu unserem Beobachtungsplatz auf. Neben den bekannten Gesichtern waren nun auch eine Gruppe aus dem Raum Aachen, sowie eine zweite Gruppe auf dem Parkplatz. Für interessante Gespräche war also gesorgt.

Andreas setzte schließlich seine Strichspuraufnahmen fort. Auch bei Volker klappte an diesem Abend alles wie am Schnürchen, so dass neben NGC7000 auch noch Zeit für einige Timelapse Aufnahmen war.

Die visuellen Beobachter hatten indessen weniger Glück und mussten mit heftigem Taubeschlag kämpfen, sodass die Ersten ab 23 Uhr dazu gezwungen waren, wieder zusammenzupacken.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann am Sonntagmorgen wieder zurück Richtung Schwarzwald, auch mit der Erkenntnis, dass wir uns glücklich schätzen können stellenweise noch einen so dunklen Himmel zu haben, der dem Gebirgshimmel nur wenig nachsteht.